Wintertour zum Arlberg im Fiat 500X


Herrliche Abfahrten auf faszinierenden Pisten, Spaziergänge durch unberührte Schneelandschaften, Langlauftouren, Schlittenfahren und Schneeschuhwandern sind nur einige Möglichkeiten für eine Winterwochenende am Arlberg. Der Fiat 500X Cross Plus mit 170 PS starken Benzinmotor und Allradantrieb ist das perfekte Fahrzeug, um diese tief verschneite Bergwelt zu entdecken.

Kenner und Genießer finden am Arlberg das herrlichste Winter-Wonderland, Marshmellow-Dreams, glitzernde Schnee-Kristalle, romantische Pferdeschlitten, rosa Sonnenuntergänge, knisternde Kaminfeuer, sternenübersäter Winter-Himmel, perlender Champagner, göttliche Weine, köstliche Diners, strahlende Gesichter, kurz, wir freuen uns auf romantische, zum Niederknien schöne Wintertage.

Den Weg zum Arlberg legen wir in unserem Fiat 500X leicht und rasch zurück. Obwohl die Hänge  unter einer dicken Schneedecke liegen, sorgt der Allrad des Fiat 500X zusammen mit den Winterreifen für eine sichere Anreise.

Manchmal braucht man ein paar Tage, um zur Ruhe zu kommen, zu entspannen und würzige Winterluft zu atmen. Für ein Winterwochenende haben wir für Sie drei phantastische Hotels entdeckt, jedes auf seine Weise aussergewöhnlich.



In St. Christoph am Arlberg liegt das 600 Jahre alte und immer wieder junge Arlberg Hospiz von Florian Werner mit allen Annehmlichkeiten eines grossartigen 5-Sterne-Luxus-Hotels, das seit langem Kult-Status geniesst und in dem man vor lauter Entspannung beinahe vergisst, noch einmal vor die Tür zu gehen.

Hier findet man ihn, den Mythos Arlberg, nicht zuletzt auch wegen eines hinreissenden Abend in der phantastischen Hospiz-Alm mit dem weltgrössten Grossflaschenkeller. Neu ist seit Oktober 2015 die Konzert- und Kunsthalle arlberg1800, die sich in ihrem Programm als ein internationales, offenes Forum für den künstlerischen Austausch versteht. Ein absolutes Must See.

An der Stelle des luxuriösen Skihotels stand viele Jahrhunderte lang eine Herberge, die bedürftigen Menschen ein lebensrettender Zufluchtsort war. Der gastfreundschaftliche Gedanke hinter der Gründung des Hospizes wird bis heute im Hotel gelebt und erlebbar gemacht.

www.arlberghospiz.at



Eine Kult-Adresse für sich ist in Lech das absolut herausragende Relais & Chateaux Hotel Gasthof Post von Florian Moosbrugger, in dem nicht nur ein Zimmer oder Suite schöner ist als die andere, sondern das mit seiner berührenden Herzlichkeit, seiner grossartigen Küche, einem formidablen Service und einem phantastischen SPA beeindruckt und ganz sicher zu den allerersten Hotels Österreichs zählt.

Wer hier bleibt, findet keinen demonstrativen Katalog-Luxus, sondern eine Balance zwischen Tradition und Moderne, ein Gefühl von Vertrautheit. Und damit seinerseits einfach Mythos Lech und Österreich ist.

www.postlech.com


Ein weiteres Juwel in Lech ist Gertrud Schneider’s Kristiania, das in seinen unglaublichen Details im Interior wie auch im Service beeindruckt. Frau Schneider weiss eben, was es heisst, ein anspruchsvolles internationales Clientel zu verwöhnen. Das Haus sucht weltweit sicher seinesgleichen. Hinreissend, wer ein eklusives Tea-Tasting erleben darf.

Die 29 Zimmer und Suiten sind wirkliche Rückzugsräume. Im Design der 50er und 60er Jahre, Jugendstil-Ambiente oder in unbeschwerter Alpen-Romantik sind sie individuelle kleine Alltagsfluchten. Wer am nächsten Morgen aufwacht, hat das Gefühl, als wäre er schon ewig hier gewesen.



Als Tochter der Ski-Legende Othmar Schneider, der 1952 Olympiagold in Oslo, früher Kristiania, geholt hat, geht sie seit kurzem mit ihrem neuen House Hannes Schneider in Stuben am Arlberg vollkommen neue Wege.

www.kristiania.at



Fiat 500 X Cross Plus

Mit dem Fiat 500X  hat Fiat wieder einmal einen Volltreffer gelandet. Der vielseitige Crossover, der die 500 Familie erweitert, liegt zwischen einer kompakten Limousine und einem leichten SUV.

Fünf Sitzplätze, ein variabler Gepäckraum und viele Infotainmentsysteme sorgen für hohen Fahrkomfort, neben der Modellvariante im markanten Offroad-Look wie unser Fiat 500X Cross Plus gibt es noch eine im urbanen City-Look.

Der 170 PS Benzinmotor ist sehr leistungsfähig und eignet sich perfekt für unterschiedliche Einsatzbereiche und Anforderungen. Der Top-Vierzylinder ist seit Mai 2015 im Programm wird mit Vierradantrieb, Neunstufen- Automatikgetriebe in den Ausstattungen Cross und Cross Plus ab 27.950 Euro bzw 30.700 Euro angeboten.

Gebaut wird der Fiat 500X im Werk Sata im süditalienischen Melfi. Von dort wird er in weltweit über 100 Länder exportiert, darunter auch in die USA.

Der Fiat 500X ist von seiner Natur aus ein echtes Crossover-Fahrzeug. Während der Fiat 500X City-Look eher den jungen Trendsetter in den Metropolen anspricht, wenden sich die beiden Versionen Cross und Cross Plus der Offroad-Look Variante an den technologisch Interessierten, der seine Hobbys im Freien ausübt.

Steigt man in den Fiat 500X ein, erlebt man deutlich den Raum. Es liegt an der aufrechten Sitzposition, auch hinter den Vordersitzen ist mehr Platz für die Passagiere als die Maße erwarten lassen. Auch Kopffreiheit und Schulterbreite im Italiener sind angenehm.

Das Ambiente beim Fiat hat eine edele Anmutung, die Blech-Armaturentafel in Wagenfarbe stellt geschickt die Verbindung zur schlichten Vergangenheit her. Die Sitze sind bequem mit guten Seitenhalt. Der Kofferraum hat 350 Liter, bei umgelegten Rücksitzen sind es 1000 Liter, wenn das Reserverad durch ein Reifenreparatur-Kit ersetzt wird.




Unser 500X hatte den 1.4-Liter-Multiair-Benzinmotor an Bord in der stärksten Version mit 170 PS und wird mit 8,6 Sekunden für den Spurt von 0 auf 100 km/h und mit 200 km/h Höchstgeschwindigkeit angegeben. Der durchschnittliche Normverbrauch wird mit 6,7 Litern auf 100 km angeben, in der Praxis bewegten wir bei entspannten Cruisen den Fiat zwischen sieben und acht Litern.

1,4-Liter-Benziner kombiniert Turboaufladung mit der Ventilsteuerung MultiAir. Diese beruht auf der elektro-hydraulischen Steuerung der Ventile, die in konventionellen Motoren von der Nockenwelle betätigt werden. Dank MultiAir lassen sich nun die Einlassventile zylinderindividuell steuern.

Die Verbrennungseffizienz des Motors wird durch die MultiAir Technologie deutlich optimiert. MultiAir-Triebwerke erzielen im Vergleich zu herkömmlichen Konzepten einen um bis zu 10 Prozent niedrigeren Kraftstoffverbrauch, die Stickoxide (NOx) im Abgas gehen um bis zu 30 Prozent zurück. Die Leistung wird dagegen um bis zu 10 Prozent, das Drehmoment im unteren Drehzahlbereich um rund 15 Prozent gesteigert.

Der Fiat 500X ist das erste Fahrzeug der Marke, für das ein Neungang-Automatikgetriebe von ZF angeboten wird. In Kombination mit dem 170 PS Benziner und Vierradantrieb erhöhte das Getriebe merklich den Fahrkomfort.

Die weit gespreizten Gangübersetzungen sorgen dafür, dass der Motor fast immer im optimalen Drehzahlbereich arbeitet. Mit schnellen Gangwechseln und verzögerungsfreiem Ansprechen bot die Neungang-Automatik außerdem hohen Fahrspaß. Außerdem konnten wir auch manuell die Gänge beim Fahren auf den Arlbergpass hinauf wechseln, da die elektronische Steuerung des Getriebes auch sequenzielles Schalten ermöglichte.




Den 500X gibt es mit Vorderrad- oder Vierradantrieb. Eine Spezialität des 4x4-Systems ist die Entkopplung der Hinterachse, die den hinteren Antriebsstrang bei Nichtbedarf bereits vor der Kardanwelle kraftstoffsparend abschaltet.

Der Übergang von Vorderrad- zu Vierradantrieb und zurück geschieht nahezu unmerklich und ohne Einfluss des Fahrers. Die Steuerung des Vierradantriebs ist darüber hinaus mit der ESC verknüpft. Registriert die Elektronik im Modus Vorderradantrieb zum Beispiel in einer Kurve ein Ausbrechen des Fahrzeugs, wird der Antrieb zur Hinterachse blitzschnell eingekuppelt, um einen stabilen Fahrzustand zu erreichen.

Dank variabler Nasskupplung im Hinterachs-Differenzial werden im Extremfall bis zu 100 Prozent des Drehmoments an das Rad mit besserer Bodenhaftung geleitet. Uns gefiel, dass mit dem Fiat 500X nicht nur ein flotter Ampelstart möglich war, sondern auch rasante Kurvenfahrten.

Auf einen Ausflug auf unbefestigtes Terrain haben wir allerdings verzichtet. Für Fahrten auch im Gelände wäre der 500X Cross Plus aber durch seinen Böschungswinkel von 21,3 Grad vorne beziehungsweise 30,1 Grad hinten sowie den Rampenwinkel von 22,3 Grad gewappnet.


Und schließlich hatte der Fiat 500X eine eigene Spritspar-Software. Sie erstellte für mich als den Fahrer individuelle Tipps, durch die ich meinen Fahrstil optimieren konnte. Nicht ganz schaffte ich es, die möglichen 16 Prozent weniger Kraftstoff zu erreichen. Auch ein interaktives ist ein weiterer Komfortgewinn.

Die Spitzenversion der Offroad-Look mit der Bezeichnung Cross Plus umfasst u.a. serienmäßig exklusive Stoßfänger und einen Unterfahrschutz vorne und hinten, Bi-Xenon-Scheinwerfer, das Infotainment- und Navigationssystem Uconnect Nav, ein Fahrprogrammsystem, Zweizonen-Klimaautomatik, einen 3,5-Zoll Monitor, schlüsselloses Zugangs- und Startsystem sowie Ambientebeleuchtung an Bord. Zur Wahl stehen außerdem verschiedene Designs für die 18-Zoll-Leichtmetallräder.


Unser Fazit

Fiat hat gekonnt den 500X mit der scheinbar maßstabgerechten Vergrößerung des Original-500 aus 1957 zu einem SUV entwickelt. Die kompakten Abmessungen lassen die nett designete Karosserie besonders gut zur Geltung kommen. Insgesamt gefiel uns das individuelle, sauber verarbeitete und hübsche Cockpit.

Die sportliche Federung lies uns bei Unebenheiten, Schlaglöchern und Kanaldeckeln nie im unklaren über den Straßenzustand. Als wir nach ein paar Tagen wieder heimwärts vom Arlberg fahren, hatten wir auf alle Fälle eine großartige An- und Abreise voller Entspannung und Genuss.


Technische Daten Fiat 500 X Cross Plus

Wagenabmessungen: Länge 4273 mm, Breite mit ein-/ausgeklappten Außenspiegel 1796 mm / 2025 mm, Höhe inlusive Dachreling 1620 mm, Radstand 2570 mm, Wendekreis Bordstein zu Bordstein 11,5 m.

1,4-Liter Turbobenzinmotor, Allradantrieb, Abgasnorm Euro 6, Kraftstoff Benzin, 4 Zylinder, Hubraum 1368 cm3, Max. Leistung: 170 PS / 125 KW bei 5500 min-, Max. Drehmoment: 250 Nm bei 2500 min-1, Verdichtungsverhältnis 10,0 : 1, Kraftstofftank-Füllmenge 48 Liter.

9-Stufen-Automatikgetriebe mit Start/Stop, Höchstgeschwindigkeit 200 km/h, Beschleunigung 0 auf 100 km/h in 8,6 Sekunden, Kraftstoffverbrauch innerorts 8,5 Liter, außerorts 5,7 Liter, kombiniert 6,7 Liter je 100 km, CO2 Emission 157 g/km